Archives 10/01/2019

Menschenrechte und Supply Chain

Zwangsarbeit und Menschenhandel in der Supply Chain

Die Supply Chains werden immer länger – wer weiss schon, was sich am anderen Ende der Kette abspielt?

Dieses Nichtwissen kann gefährlich werden!

Ein Unternehmen, dessen Produkte in irgendeiner Form mit Kinderarbeit, Menschenhandel oder Zwangsarbeit in Verbindung gebracht werden, erleidet einerseits einen Imageschaden, der zum Wegfall breiter Kundenschichten führen kann.

Jedoch drohen auch massive juristische Gefahren. Den Ball ins Rollen brachten die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die 2011 verabschiedet wurden. Zudem wurde in die Organisation for Economic Cooperation and Development Guidelines for Multinational Enterprises (“OECD Guidelines”) ein ähnlicher Sorgfaltsmassstab eingearbeitet, wie ihn die UN-Leitprinzipien enthalten. Dort wird den Mitgliedsstaaten zudem die Errichtung von Contact Points auferlegt, bei denen Beschwerden über Menschenrechtsverletzungen eingebracht werden können.

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