Paketdienstleister: Track and Trace kein echter Mehrwert

Die Schweizerische Post macht es vor. Paketdienstleister bieten bis heute keinen echten Mehrwert beim Tracking und Tracing. Grund liegt im Sendungsstatus, dessen Detailierungsgrad sehr zu wünschen übrig lässt. Meistens sind es Stati, welche eine normale Lieferung zeigen sprich Abholung, Verarbeitung, Zustellung und Abschluss. Kommt es zu Problemen heisst es dann plötzlich „Fehlleitung“. Dieser Stati wird weder erklärt noch ist daraus ersichtlich, wo und was mit der Sendung passiert ist.  Für den Kunden ein schwarzes Loch und er kann nur hoffen, dass sich irgend einmal der Status wieder in eine verständliche Information ändert.

Obwohl die Post einen eindeutigen Barcode als Sendungsidentifikation einsetzt, wird dieser nicht zur Steuerung des Warenflusses verwendet.

Der Kundendienst ist keine wirkliche Hilfe.  Bei telefonischen Anfragen wird der Anrufer auf den nächsten Tag vertröstet. Schriftliche Anfragen werden automatisch verzögert. Der Grund liegt in der Tatsache, dass über 95% aller Pakete spätestens nach 48 Stunden wieder auftauchen. Erst nach der Zustellung wird sich der Kundendienst melden und darauf hinweisen, dass das Paket bereits ausgeliefert ist. Die Kommunikation mit dem Kunden wird so erheblich vereinfacht.

Der Absender bezahlt eine Leistung, die aber nicht erfüllt wird. Anders ausgedrückt, der Kunde fliegt in der Holzklasse obwohl er für die 1. Klasse bezahlt hat. Da die Preisdifferenz bei Paketen gering ist,  wird die Minderleistung  meistens akzeptiert. Folgekosten im eigenen Betrieb, welche durch diese Verzögerung entstehen, gehen dabei vergessen.

Zukünftig können Kunden mit Hilfe der RFID-Technologie die Performance der Paketdienstleister  besser überwachen. Die Verzögerung bleibt, aber die Position der Lieferung kann laufend überwacht werden. Im Gegensatz zur Post wird dann der Kunde beim Status „Fehlleitung“ wissen, wo genau sich das Paket gerade befindet.

Südostasien – mehr Piratenangriffe

Wie das International Maritime Bureau (IMB) nmitteilt, haben die Ueberfälle und Piratenangriffe in Südostasien zugenommen. Angreifer nehmen insbesondere kleine Tanker ins Visier, die vor den Küsten Malaysias, Indonesiens und Singapore unterwegs sind, denn die Strasse von Malakka gehört, neben dem Südchinesischen Meer, zu den am dichtesten befahrenen Seegebieten der Welt.  Gem. IMB kam es in den ersten sechs Monaten zu 79 Vorfällen von weltweit Total 134.
Insbesondere die Professionalisierung der Piraten bereitet den Sicherheitsbehörden Sorge. Viele organisierte kriminelle Banden haben sich mittlerweile zu weit verzweigten Netzwerken entwickelt.  Das Zielschiff wird bereits im Vorfeld festgelegt. Ein Umlad auf hoher See ist zwar eine logistische Herausforderung, aber die Piraten verfügen zunehmend über entsprechendes logistisches Know-how. Die Fälschung der notwendigen Frachtpapiere ist oftmals vergleichsweise unkompliziert.

Verschiedene Initiativen zur Bekämpfung des Problems sind vorhanden. So z.B. Indonesien, Malaysia, Singapore und Thailand, welche gemeinsame Patrouillen durchführen.  Die Piraten operieren vorzugsweise in der Nacht, während die Patrouillen nur tagsüber im Einsatz sind.  Piraten halten sich leider nicht an die normalen Büroarbeitszeiten.

Quelle:  ITJ/28.8.2015

Don’t just describe processes

Don’t just describe processes: Master them.

There is hardly a company which can survive on the market today without quality management and the process descriptions associated with it. Whether Six Sigma, TQM, EFQM etc. companies are constantly striving to adopt specific methodological knowledge together with the necessary tools and to put it to everyday use.
These systems are necessary to achieve continuous improvement of processes, quality and ultimately the creation of added value.

The challenge however lies in the fact that they are based more on theories about processes and their impact on the company and less on how processes within the company actually run. For example, passing a driving test is certainly not a guarantee that the successful candidate will adhere to traffic rules.

Success in the sense of sustainable optimization can be said to have been attained by the company only if it has a wealth of experience in dealing with the methodology and if the associated quality culture is alive and well.

Key performance indicators alone or the processing of issues during audits can provide an indication of weaknesses but rarely any information about their causes. Such conclusions are often based on subjective perceptions or hypotheses.

It is therefore not enough to know about the Business Excellence Methods mentioned above but also to know how to resolve problems and to assess and reduce risks in a structured manner. Only methods, such as the „Operation Efficiency Assessment“ enable complete and practical experience of business processes and have an insight into the reality as it really is an not what  it should be in theory or on paper.