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Arbeitskosten EU 2012

2012 lagen die Arbeitskosten in der EU im Durchschnitt bei EUR 23.20 pro Stunde. In der Eurozone bei EUR 28.20/h.

Die höchsten Arbeitskosten verzeichneten Schweden (EUR 42.20/h), Belgien (40.40/h) Dänemark (EUR 39.40/h), Frankreich (34.90/h) und Luxemburg (34.50/h).

Die tiefsten Bulgarien (3.60/h) Rumänien (4.50/h), Litauen (5.70/h), Lettland (6.30/h), Polen (7.20/h), Ungarn (7.90/h), Slowakei  (8.60/h) und Estland (8.60/h).

 

Quelle: Switzerland Global Enterprise 29.1.2014

EU Verfahren gegen Reedereien

Die EU Kommission hat ein formelles Verfahren gegen 14 Linienreedereien aufgrund des Verdachts des Verstosses gegen die Kartellvorschriften eröffnet.

Als Begründung für die Untersuchung gibt die Kommission an, dass die betreffenden Unternehmen seit 2009 regelmässig geplante Preiserhöhungen durch Pressemitteilungen auf ihren Webseiten und in der Fachpresse bekannt gäben.
Mehrmals jährlich kündigten sie den Betrag auf den Termin der Erhöhungen an, die in der Regel zu einem ähnlichen Zeitpunkt vorgenommen würden.

Daraus könnten sie zum Nachteil der Verbraucher höhere Preise auf dem Markt für Linienschifffahrtsdienste für die Container-Beförderung auf Strecken von und nach Europa durchsetzen.

Offiziell ist nicht bekannt, um welche Reedereinen es sich handelt.  Maersk Line und CMA-CGM haben bestätigt, dass sie Teil der Untersuchung sind.  Bereits 2011 hat die EU Kommission Büros von 12 Reedereien durchsucht.

Quelle:  ITZ 49-52 2013

EU Grenzbeschlagnahmeverordnung

Am 1. Januar 2014 tritt in der EU die neue Grenzbeschlagnahmeverordnung in Kraft. Die Verordnung sieht einen erweiterten Schutz der Eigentumsrechte vor und gibt den Zollbehörden die rechtlichen Mittel in die Hand, um den Kampf gegen die grassierende Marken- und Produktepiraterie entsprechend auszubauen.

Neu sind gemäss der aktualisierten Verordnung auch die Eigentumsrechte auf Handelsnamen, Topographien von Halbleitererzeugnissen, Gebrauchsmuster, Vorrichtungen zur Umgehung technischer Massnahmen und geografische Angaben für Nicht-Agrarerzeugnisse geschützt.

Darüber hinaus ist das vereinfachte Verfahren zur Vernichtung von Fälschungen und Plagiaten ab 2014 in allen EU-Mitgliedstaaten verbindlich. Bisher war dessen Anwendung optional. Und die Vernichtung von kleinen Sendungen soll zur Minimierung des hierzu notwendigen Verwaltungsaufwands neu auch ohne ausdrückliche Zustimmung respektive Beteiligung des Schutzrechtsinhabers möglich sein.

Quelle Switzerland Global Enterprise