Alle Beiträge von GSL Consulting LLC

Nachhaltigkeit zu teuer?

Viele Unternehmen wünsches sich Nachhaltigkeit in Wertschöpfungsnetzwerken.  Nur wenige sind aber bereit, die notwendigen finanziellen Mittel bereit zu stellen.

Nach einer Umfrage durch Acdenture/CDP bei 2868 Firmen, welche für 14% der weltweiten Emmissionen verantwortlich sind,   ist die Bilanz ernüchtern.

Während immer mehr Firmen über ihre Programme zur Reduktion von Emmissionen informieren, sind die Investitionen in entsprechende Technologien in den letzten Jahren um 22% zurück gegangen.

Dieser Trend wird durch die  Studie von AlixPartners‘ (2013 Executive Survey on Supply Chain Sustainability)  bestätigt.
Investitionen in die Nachhaltigkeit haben erfahrungsgemäss einen höheren Paypack als die 18 Monate, welche Unternehmen bereit sind zu akzeptieren. 65% der Teilnehmer an der Umfrage sehen dann auch hier das grösste Problem von nachhaltigen Wertschöpfungsketten.

Im Gegensatz zu den Investitionen lassen sich Treibhausgase beim Transport oder in der Lagerlogistik  einfacher und auch messbarer reduzieren beispielsweise durch Konsolidierung von Sendungen, Reduktion der Anlieferfrequenzen, energieeffiziente Beleuchtung u.v.m.

Risk Barometer 2014 Schweiz

Die 10 wichtigsten Geschäftsrisiken für das Jahr 2014 von Schweizer Unternehmen gem. Allianz Risiko Barometer:

43% Betriebs- und Lieferkettenunterbrechung
33% Naturkatastrophen wie z.B. Sturm, Ueberschwemmungen, Erdbeben)
24% Feuer, Explosion
21% Rechtliche Veränderungen
19% Marktstagnation oder Wirtschaftsabschwung
15% Reputationsrisiken z.B. aufgrund von Social Media-Kampagnen
14% Verschärfter Wettbewerb
12% Anstieg von Cyberkriminalität, IT-Ausfällen, Spionage
10% Diebstahl, Betrug, Korruption
10% Qualitätsmängel, Serienfehler

Arbeitskosten EU 2012

2012 lagen die Arbeitskosten in der EU im Durchschnitt bei EUR 23.20 pro Stunde. In der Eurozone bei EUR 28.20/h.

Die höchsten Arbeitskosten verzeichneten Schweden (EUR 42.20/h), Belgien (40.40/h) Dänemark (EUR 39.40/h), Frankreich (34.90/h) und Luxemburg (34.50/h).

Die tiefsten Bulgarien (3.60/h) Rumänien (4.50/h), Litauen (5.70/h), Lettland (6.30/h), Polen (7.20/h), Ungarn (7.90/h), Slowakei  (8.60/h) und Estland (8.60/h).

 

Quelle: Switzerland Global Enterprise 29.1.2014