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Ab 2013 Kostenschub auf der Bahn?

Ab 2013 sollen die Schweizer Trassenpreise massiv erhöht werden. Der Bund erwartet dadurch Mehreinnahmen von gut CHF 200 Mio.

Bereits heute sind die Trassenpreise in der Schweiz doppelt so hoch wie in Deutschland.

Der Bund sucht laufend neue Einnahmequellen weil die Ausgaben laufend wachsen. Es besteht weder eine richtige Kostenkontrolle noch eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Konsequenz daraus sind u.a. Millionenabschreiber. So musste das IT-System am Lötschberg nur 2.5 Jahre nach Inbetriebnahme für  über CHF 20 Mio saniert werden und beim Cargodrom in Wiler setzte das Bundesamt für Verkehr rund  CHF 14 Mio in den Sand.  Dies dürfte aber nur die Spitze vom Eisberg sein.

Compliance bei Warenlieferung

 

Obwohl sie seit fünf Jahren gesetzlich zum Screening aller international geltenden Sanktionslisten verpflichtet sind, verzichtet mehr als die Hälfte der Logistikdienstleister in Deutschland auf die IT-unterstützte Automatisierung dieses Verfahrens. Dabei riskieren sie Strafzahlungen bis zu 1,8 Mio. Euro, wenn sie gegen EU-Verordnungen, US-Boykottlisten oder nationale Embargolisten verstoßen. Das geht aus einer Marktbeobachtung der Hamburger Nielsen+Partner Unternehmensberater GmbH hervor. Relevant sind die internationalen Handelsbestimmungen demnach auch für Unternehmen, die nur in Deutschland oder innerhalb der Europäischen Union Transporte durchführen. Transportführende Firmen haften im Falle eines Compliance-Verstoßes selbst dann, wenn sie eine Warenlieferung ohne Beteiligung am zugrundeliegenden Kaufvertrag abwickeln. Gelangen Waren in ein Land, in das die Lieferung verboten ist, droht sogar die Untersagung des gesamten Gewerbes.

Quelle: Logistik-Heute