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Transport wird teurer

Strassentransport Schweiz
Tatsache ist, dass der öffentliche Verkehr in der Schweiz immer mehr Geld beansprucht. Daher sucht der Bund krampfhaft nach neuen Geldquellen. Zur Diskussion stehen zur Zeit eine Erhöhung der Mineralölsteuer und die LSVA soll der Teuerung angepasst werden.

Luftfracht USA
Die USA zwingen die restliche Welt  die Luftfrachtsendungen zu röntgen. Ursprünglich geplant auf den 31.12.2012 wird die Regel ein Jahr früher in Kraft gesetzt d.h. ende 2011. Danach müssen alle im Rumpf von Passagierflugzeugen beförderten Sendungen mit Ziel USA vor deren Abflug zu 100 Prozent auf möglichen Sprengstoffinhalt durchleuchtet worden sein. Gleiches gilt für Packstücke im Transit via USA.

Sendungen, die an Bord von Cargoflieger  in die USA gebracht werden, sind von der lückenlosen Röntgenpflicht ausgenommen. Diese Regelung gilt bereits im Export von den USA und den  inneramerikanischen Flügen. Daher werden US-Spediteure aus Kosten-und Zeitgründen vermehrt Fracht von Passagier-flugzeugen auf Frachtflugzeuge umbuchen.

Neue Röntgengeräte kosten zwischen 100’000 und 150’000 Euro.  Die durch die Durchleuchtung entstehenden Kosten werden an die Versender weitergegeben. Es wird damit gerechnet, dass diese  je nach Standort zwischen 0.09 und 0.15 Euro pro kg  liegen und der Mindestbetrag pro Packstück je nach Dienstleister bei 20 – 65 Euro.

Die Luftfracht wird durch das Röntgen aber  überhaupt nicht sicherer.  So wurde bei einem Test mit Kisten voller Nägel,  in deren Mitte eine Sprengladung platziert. Die Kontrolleure konnten den Explosivstoff, trotz intensiven Bemühungen,  nicht erkennen.

Quellen:
Strassentransport 05/2011 und Log.Kompass Nr.. 5/2011

Zitat Dr. Markus Studer zu LKW-Rastplätzen

In der Schweiz müssen die Lastwagen auf den Rastplätzen so abgestellt werden, dass das Führerhaus immer zur Fahrbahnrichtung zu stehen kommt – also dem Lärm entgegen.

Dies hat den bekannten Herzchirurgen und Fernfahrer Dr. Markus Studer anlässlich einer ASTAG Veranstaltung dazu veranlasst seinem Unmut freien lauf zu lassen.  Er hat gemeint, dass man Planer solcher Abstellplätze nur als Idioten bezeichnen kann.

Leider geschieht heute die Planung noch all zu oft am Computer in der guten warmen Stube und weit ab von der Realität.

Quelle: Fachzeitschrift Strassentransport