CH-Post Versandhandel

#Post #Paketkosten #Auslandpakete #Zollkosten #eCommerce #B2B #B2C

Neu werden Internethändler wie Amazon oder Zalando, welche in der Schweiz pro Jahr mehr als CHF 100’000.- Umsatz machen, mehrwertsteuerpflichtig. Die Lieferungen gelten als Inlandlieferung. Empfängern in der Schweiz werden diese schon beim Kauf belastet.

Die Post hat somit seit dem 1.1.2019 mit dem Inkasso der Mehrwertsteuer bei den meisten Lieferungen nichts mehr zu tun. Die Post verlangt aber weiterhin Gebühren für das Nichtstun.

Ab einem Warenwert von CHF 65.- den Normalsatz von 7.7% und ab CHF 200.- den reduzierten Satz von 2.5% z.B. bei Büchern.

Postgebühr pauschal für Lieferung aus den Nachbarländern CHF 11.50
Postgebühr pauschal für Lieferungen aus anderen Ländern CHF 16.00

Dazu kommt ein von der Post frei erfundener Warenwertzuschlag von 3 Prozent.

Kunde kann sich kaum gegen die Gebühren wehren. Eine gesetzliche Grundlage gibt es dafür nicht. Der Kunde müsste diese Kosten nicht bezahlen aber die Post zwingt ihn dazu, sonst bekommt er die Ware nicht.

Gilt analog auch für die Paketdienstleister wie DHL und DPD. Auch diese Firmen verlangen Gebühren und haben weder eine rechtliche noch eine vertragliche Grundlage.

Quelle: Ktipp Nr. 5 13.3.2019

50% weniger Lagerfachkräfte

Bis in 10 Jahren werden 50% der Lagerfachkräfte durch Roboter ersetzt sein

Die #Automatisierung der #Lagerlogistik schreitet stetig voran. Der Bedarf an „hybrid workforce“ nimmt weiter zu.
3D Drucker, Roboter, Dronen und die Möglichkeiten, welche die Blockchain bietet, werden in den nächsten Jahren die Agenda bestimmen. Die technologische Entwicklung ist nicht aufzuhalten .

Aktuell Ueberlegungen gehen davon aus, dass in den nächsten 10 Jahren rund 50% aller #Lagerfachkräfte durch Roboter ersetzt werden.
(Logistics Focus August 2018 Dr. J. Miebach, P. Surtees)Der Bedarf an entsprechenden Fachkräften wird somit abnehmen. Die Nachfrage nach Spezialisten im Zusammenspiel von Mensch und Maschine steigt.

 

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Importpakete werden teurer

Letztlich geht es beim Bund immer um Einnahmenoptimierung. Im Fokus der online Handel.

Ab Anfang 2019 fällt die bisherige Freigrenze und auf allen Paketsendungen aus dem Ausland muss Mehrwertsteuer bezahlt werden.

Für den Empfänger wird es künftig noch wichtiger werden, bereits zum Zeitpunkt der Bestellung im Ausland die Steuer-und allfälligen Zollabgaben lzu kennen.

Zudem muss der Kunde eine elektronische Veranlagungsverfügung erhalten. Dies ist wichtig, um den ordnungsgemässen Import der Ware zu dokumentieren.

Anpassungen an das IT-System, höhere Mehrwertsteuer, elekronische Veranlagung; für den Kunden wird es teurer. Zudem dürften sich die Durchlaufzeiten erhöhen.

 

Quelle: ITZ 27-30-2018 und GSL