Staumaut geplant

Die Strassennutzungsgebühren haben sich als wertvolle Einnahmequelle erwiesen. Daher weniger verwundlicher, dass die Quelle auch in Zukunft rege genutz werden soll.

So wird zur Zeit in der EU über eine zusätzliche Staumaut diskutiert. Auf besonders verkehrsbelasteten Strecken soll diese zusätzliche Maut auf Autobahnen 34 Cent je Kilometer und 66 Cent je Kilometer auf Hauptstrassen betragen. Für schwere Lastwagen können diese Staugebühren mit einem Faktor von bis zu 2.9 multipliziert werden.

Ab 2027 sollen zudem auch Kleintransporter unter 2.4 Tonnen eine Abgabe bezahlen müssen.

Quelle: STR 12 2018

MAUT DE 2019 +30% ∅

Der deutsche Bundestag hat am 18.10.2018 beschlossen, dass ab dem 1.1.2019:

  • Zusätzlich zu den externen Kosten aus Luftverschmutzung (in Deutschland seit 1.1.2015 Bestandteil der Maut) ab 1.1.2019 die Kosten der Lärmbelastung erhoben werden.
  • Außerdem wurde die Maut aufgrund eines neuen Wegekostengutachtens erheblich angehoben.
  • Es wurden neue Gewichtsklassen eingeführt.
  • Als Anreiz für Elektro-LKW werden diese von der LKW-Maut befreit.

Es kann davon ausgegangen werden, dass die MAUT-Kosten um durchschnittlich 30% steigen.

 

 

Transportpreise 2019

Die ersten Trends für die Transportpreise 2019 zeigen, dass mit höheren Kosten zu rechnen ist.

Schweiz
Der ASTAG-Strassentransport-Kostenindex per 1.1.2019 sieht eine Preiserhöhung von 2.01% vor.  Begründung: Durchschnittlich 8.8% höhere Dieselpreise 2018. Licht höhere Personalkosten. Gestiegender Landesindex für Konsumentenpreise.

Deutschland
Der Pharmalogistiker Trans-o-Flex plant eine Erhöhung der Frachtpreise um 5.5%. DHL-Express will die Preise um 4.9% erhöhen.
Als Gründe dafür sind:
-Gutes Personal kostet Geld.
-Steigende Anforderungen durch den Gesetzgeber, Kunden und Empfänger
-Investitionen in Fuhrparktechnik
-Steigende Ansprüche an die IT


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