Südostasien – mehr Piratenangriffe

Wie das International Maritime Bureau (IMB) nmitteilt, haben die Ueberfälle und Piratenangriffe in Südostasien zugenommen. Angreifer nehmen insbesondere kleine Tanker ins Visier, die vor den Küsten Malaysias, Indonesiens und Singapore unterwegs sind, denn die Strasse von Malakka gehört, neben dem Südchinesischen Meer, zu den am dichtesten befahrenen Seegebieten der Welt.  Gem. IMB kam es in den ersten sechs Monaten zu 79 Vorfällen von weltweit Total 134.
Insbesondere die Professionalisierung der Piraten bereitet den Sicherheitsbehörden Sorge. Viele organisierte kriminelle Banden haben sich mittlerweile zu weit verzweigten Netzwerken entwickelt.  Das Zielschiff wird bereits im Vorfeld festgelegt. Ein Umlad auf hoher See ist zwar eine logistische Herausforderung, aber die Piraten verfügen zunehmend über entsprechendes logistisches Know-how. Die Fälschung der notwendigen Frachtpapiere ist oftmals vergleichsweise unkompliziert.

Verschiedene Initiativen zur Bekämpfung des Problems sind vorhanden. So z.B. Indonesien, Malaysia, Singapore und Thailand, welche gemeinsame Patrouillen durchführen.  Die Piraten operieren vorzugsweise in der Nacht, während die Patrouillen nur tagsüber im Einsatz sind.  Piraten halten sich leider nicht an die normalen Büroarbeitszeiten.

Quelle:  ITJ/28.8.2015

Sind Ultra Large Container Ship’s (ULCV) wirtschaftlich?

Die Samsung Heavy Industies baut für die MOL zur Zeit das grösste Containerschiff der Welt mit 20’150 TEU’s und einer Länge von 400m.  Das Schiff soll 2017 in Fahrt gesetzt werden.

Begründet wird die zunehmende Grösse der Schiffe mit dem Skaleneffekt.  Nun zeigt sich aber in einer Studie des International Transport Forums (ITF), dass die Kosteneinsparungen bei zunehmender Schiffsgrösse abnehmen. Gemäss Studie sind ca. 60% der Kosteneinsparungen auf effizientere Schiffsmotoren und nicht auf die Schiffsgrösse zurückzuführen.

Häfen werden weltweit gezwungen, erhebliche Investitionen in die Infrastruktur zu tätigen um solche Schiffe überhaupt abfertigen zu können.  Beispielsweise benötigt die Abfertigung eines einzigen 18’000 TEU-Schiffes sechs Feederschiffe, 55 Züge und 2600 Lastwagen.

Gleichzeitig sind die Seefrachtraten im Vergleich zu anderen Jahren gem. Shanghai Container Index laufend gesunken. http://www.gsl-group.ch/de/presse/

Quelle: ITJ 19.6.2015

Logistics and corruption – a constant danger

In the field of logistics too, there is the need for public awareness about corruption.

Whether it concerns an import license, a mandatory inspection of export goods, or customs clearance, the risk that foreign public officials might “request a token of appreciation” is ubiquitous. There are also several situations that can arise between companies or their representatives. When a lucrative supply contract is at stake, it could be tempting to win the race against a competitor by “motivating” the customer’s purchase manager.

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http://www.globallogisticsmedia.com/articles/view/in-the-field-of-logistics-too-there-is-the-need-for-public-awareness-about-corruption#.VUFbv1GbaiU.twitter