Outbound Screening Luftfracht USA ab 1.8.

Ab 1.8.2010 müssen sämtliche Luftfrachtsendungen innerhalb der USA und im outbound bei Passagierflugzeugen auf explosive Stoffe gescreent werden.
Die Airlines seien bereit und es sollten keine Verzögerungen entstehen. Einige Gesellschaften wie die Lufthansa, haben bereits einen Monat vor der Einführung damit begonnen um entsprechende Erfahrungen zu sammeln.

800 Firmen inkl. Speditionsunternehmen verfügen zur Zeit über eine Certified Cargo Screening Facility (CCSF) welche von der US Transportation Security Administration (TSA) abgenommen wurde. Gleichzeitig warnt die TSA, dass man mit der Überwachung dieser Anlagen überfordert sein könnte.

Ein Problem sind u.a. größere Shipments bestehend aus vielen kleinen Paketen.

TSA empfiehlt auch Lieferanten mit Gütern, die für das Screening problematisch sind,  sich am Certified Cargo Screening Programme (CCSP) zu beteiligen. Die meisten Speditionsfirmen beteiligen sich an diesem Programm

Sendungen, die erst am Flughafen gescreent werden, sind mindestens 2 Stunden vor Abflug anzuliefern.

Fakt ist, dass die Bestimmungen definitiv per 1.8.2010 umgesetzt werden und einmal mehr die Transportkosten belasten und zu Verzögerungen führen kann.

Vollfrachter oder der Seeverkehr sind zur Zeit noch vom 100% Screening ausgenommen. Die TSA arbeitet daran, auch dies zu ändern und auf 100% Screening umzustellen. Gleichzeitig kommt bei der Behörde aber auch langsam  die Erkenntnis, dass damit weitere Hürden im Welthandel aufgebaut werden (Anm. und nicht unbedingt zu mehr Sicherheit führen).  Daher arbeitet die TSA an Vorgaben, damit das Screening bereits im Abgangsland gemacht werden kann. 
Quelle: IFW

Wie das in der Praxis aussehen soll ist unklar. So hat die USA bereits vor 2 Jahren eine eigene Screening Facility  im Hafen von Singapore aufgebaut und betreibt diese auch.