Mautfahrten Januar 2008

Das Bundesamt für Güterverkehr in Deutschland hat die Mautstatisik Januar 2008 veröffentlicht.

Nachstehend die Aufteilung nach Nationalität:

Deutschland 81%
Niederlande 4%
Polen 3%
Österreich 2%
Tschechien 2%
Belgien 1%
Italien 1%
Luxemburg 1%
Slowakei 1%
Spanien 1%
Ungarn 1%
Nicht EU 1%

 

Die restlichen Nationalitäten sind unter 1%.

Total Mautfahrten wurden im Januar 2008 25’551’140 registriert

Die Einfahrt bzw Ausfahrt zwischen Deutschland und der Schweiz wurde lediglich in Rheinfelden erfasst.

Danach gab es bei der Einfahrt nach Deutschland 13933 Fahrten und bei der Ausfahrt 13566 Fahrten.

Quelle: Bundesamt für Güterverkehr

Verlader haftbar für Meeresverschmutzung

Die EU-Kommission plant die geltende Richtlinie 2005/35 zu ergänzen.

Damit würden nicht nur Schiffseigner und -besatzungen, sondern auch Verlader künftig strafrechtlich bei Verschmutzungen der Meere verfolgt.

Bußgelder sollen bis zu 1.5 Mio Euro betragen oder in ganz gravierenden Fällen zusätzlich mit Gefängnisstrafen.

Vor allem bei Chemiefirmen dürfte diese Ergänzung eine neue Risikobeurteilung notwendig machen.

Die Richtlinie gilt zudem auch für Verstöße auf hoher See, unabhängig von der Flagge des Schiffes.

Quelle: www.europa.eu / BVL

Trade security – eine neue Herausforderung

Die Politik hat sich zum Ziel gesetzt, den internationalen Handel und die damit verbundenen Warenströme besser zu kontrollieren bzw sicherer zu machen. Dabei gibt es  zur Zeit (noch) unterschiedliche Vorstellungen zwischen den USA und Europa, wie dies erfolgen soll. Nachstehend einige Informationen Stand Februar 2008

US Security Initiative:

  • 100% Container scanning (International Container Security – ICS)
  • Vorauseilende Verschiffungsdaten bevor die Ware zum Versand gebracht wird (security filing bzw 10+2)
  • C-TPAT mit autorisierten Wirtschaftsbeteiligten (AEO)
  • Vorauseilende Handelsdaten (Advance Trade Data Initiative – ATDI)
  • Globaler Austausch von Daten zwischen Regierungsorganisationen und dem am Handel beteiligten Unternehmen

Die Internationale Zollorganisation (WCO) arbeitet zur Zeit an der Realisierung von SAFE – Framwork of Standards to Secure and Facilitate  Global Trade

Die WCO hat 4 Stützen definiert i.e.

  • Vorauseilende Sendungsinformationen
  • Risikomanagement
  • Exportinspektionen für high-risk Sendungen
  • Partnerschaft mit der Industrie

Dabei wurden folgende Standards oder Themenbereiche definiert:

Zoll <> Zoll

Zoll <> Industrie

durchgänges Supply Chain Mangement Partnerschaft
Wareninspektionen Sicherheit
Modernste Technologie für die Wareninspektion(en) Autorisierung (AEO)
Risikomanagement-System Technologie
High-risk Sendungen und generell Container Kommunikation
Vorauseilende elektronische Informationen Erleichterungen
Targeting und Kommunikation  
Leistungsmessung(en)  
Sicherheitseinschätzungen  
Mitarbeiterintegrität  
Exportinspektionen  

 

Differenzen sind das 100% Scanning und die die Frage, welche Daten vorauseilende an Bestimmung zur Verfügung stehen sollen.

 

Ob sich durch solche Massnahmen die Sicherheit in der Supply Chain verbessern lässt muss zuerst bewiesen werden und hier liegt schon ein erhebliches Problem. Es lässt sich nämlich z.B. immer damit argumentieren , dass sich durch die Massnahmen die Situation nicht verschlechtert hat.

Absehbar ist aber schon heute, dass die Produkte teurer werden.  Sollten sich die beteiligten Organisationen nicht auf einheitliche Rahmenbedingungen einigen können, dann dürfte es noch teurer werden.

Mögen Sie sich noch ein die Einführung der Qualitätsnormen ISO9001 oder an EFQM, FMEA etc. erinnern?  Sind unsere Prozesse in der Zwischenzeit transparenter geworden? Haben wir Kosten eingespart? Halten sich die Mitarbeitenden an die Richtlinien und Weisungen und sind diese immer aktuell? Haben wir weniger Reklamationen? Sind unsere Kunden zufriedener geworden?

Quellen:

WCO – World Customs Organization

Europäische Kommission

 

Anmerkung: Wurde vom englischen ins deutsche übersetzt. Es gilt gilt die englische Fassung, welche unter dem obigen Link zur Europäischen Kommission gefunden werden kann. Dort finden Sie auch den Link zu den einzelnen Ländern bezüglich Selbsteinschätzung AEO