Wie war das damals 1956? – 50 Jahre Container

Malcolm McLean wurde 1913 auf einer Farm geboren und verdiente sein erstes Geld mit dem Verkauf von Hühnereiern.  Mit 14 Jahren wurde er Lastwagenfahrer und schon bald kaufte er mit dem gesparten Geld einen Occ. Lastwagen.  Zusammen mit seinen beiden Brüdern gründete er die McLean Trucking Company.

1937 hatte er die Idee Container für den Warentransport einzusetzen. Während er im Hafen aus seiner Fahrerkabine den Hafenarbeitern beim Laden und Entladen der Schiffe zusah kam die Idee, dass es einfacher wäre direkt den Auflieger auf das Schiff zu laden.

Umgehend ging McLean daran entsprechende Behälter, die er „intermodal boxes“ nannte, zu entwickeln. Intermodal, weil man diese auf Zug, Schiff und Lastwagen transportieren konnte. Die ersten Boxen wurden im Strassentransport innerhalb der USA eingesetzt.

1956 wurde ein Tanker aus dem Zweiten Weltkrieg, die „Ideal X“ in ein Containerschiff für 58 Boxen umgebaut und wurde auf der Strecke von New Jersey nach Houston eingesetzt.

Später kaufte Malcom McLean die Firma Pan-Atlantic Shipping Company und änderte den Namen dieser Unternehmung in „Sea-Land“. Sea-Land konzentrierte sich weiterhin auf den Transporte innerhalb der USA.

1966 wurde dann das  erste Containerschiff im Atlantik-Verkehr eingesetzt.  Während dem Vietnamkrieg transportierte es auch sehr viel Ausrüstungsgegenstände nach Süd-Ost-Asien.

Der Containertransport war günstig, schnell und sicher. Die Hafenarbeiter sahen die Entwicklung sehr skeptisch aus Angst, die Arbeit zu verlieren.

Malcom McLean starb als Millionär 2001 im Alter von 87 Jahren. 

Erhöhung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) per 1.1.2008

Schweiz und EU haben sich auf eine Erhöhung von rund 11% geeinigt. Wie diese auf die einzelnen Euro-Klassen verteilt wird ist im Moment noch nicht bekannt.
Tatsache ist, dass die in der Abstimmung 1998 gemachten Aussagen des Bundes zur Verlagerungspolitik mehr Wunschdenken als Wirklichkeit war. Hier einige Fakten:
Seit 2001 sind die Zahlen im alpenüberquerenden Transit leicht zurück gegangen. Dieser Rückgang ist nicht auf die Lenkungsabgabe zurück zu führen sondern-Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts auf 40Tonnen-Die transportierten Güter auf der Strasse haben so von 2000 bis 2006 um 44% zugenommen-Seit 2001 wird der Strassentrasport massiv behindert und künstlich u.a. mittels Sperrungen am Gotthard ins benachbarte Ausland umgelagert. -Die Lastwagenfahrten sind dudurch z.B. in Oesterreich um 500’000 Fahrten gestiegen-Trotz Erhöhung des Schienenanteils vorallem im unbegleiteten kombinierten Verkehr (UKV) wurde kein einziges Kilogramm Ware von der Strasse auf die Schiene verlagert.
Auf die Fortsetzung darf man gespannt sein.